Artikel-Schlagworte: „Gastgewerbe“
Hotels und Restaurants nutzen ein modernes Kassensystem, um alle Buchungen, Reservierungen, Übernachtungen und Speisenverkäufe abzurechnen. Hotelrestaurants machen da keine Ausnahme. Im Gegenteil: ein hier genutztes Kassensystem ist besonders für die Kombination von Hotel und Gastgewerbe entwickelt worden. Im Hotel bietet ein Kassensystem alles Notwendige, um Gäste detailliert abzurechnen. Die ersten Daten können bereits bei der Buchung durch die Gäste über das Internet in die Kassensoftware eingetragen werden, was bei der Ankunft natürlich eine erhebliche Zeitersparnis bedeutet. Aber auch Buchungen und Reservierungen per Post oder telefonisch bieten diesen Vorteil an. Allerdings sollte bei einer Buchung auf dem Postweg darauf geachtet werden, dass die Bestellung früh genug abgesendet wird. Und bei einer telefonischen Buchung sollte man in jedem Fall Notizen machen, wann und mit wem man gesprochen hat. Schließlich gibt es keine anderen Belege bei telefonischer Reservierung. Jedenfalls können die Hotel-Mitarbeiter auch auf diesem Buchungsweg schon erste Daten in die Kassensoftware im Kassensystem des Hotels eintragen, was natürlich auch wieder weniger Zeitaufwand beim Einchecken bedeutet. Im Restaurant kann ein mobiles Kassensystem für viel Zeitgewinn sorgen. Denn per Funk werden Bestellungen zur Küche und zur Schankanlage übertragen, wo sofort mit der Zubereitung begonnen wird. Auch werden die Bestelldaten in die Kassensoftware im Kassensystem übertragen, was dann auch nicht mehr manuell erfolgen muss. Natürlich kann ein Kassensystem in einem Hotelrestaurant auch die Bestelldaten in die Kassensoftware des Hotelbereichs übertragen, damit dort den Gästen der Verzehr im Restaurant auf die Hotelrechnung gebucht werden kann. Dass sowohl im Hotel als auch im Restaurant ebenso wie in der Hotelgastronomie ein Kassensystem auch viele Arbeiten im Back-Office-Bereich zulässt, bekommen die Gäste in aller Regel nicht mit. Aber das moderne Design, womit ein Kassensystem daher kommt, lässt so manchen Gast dann doch staunen. Vor allem, weil die Endgeräte im Kassensystem inzwischen sehr klein sind, können sie auch äußerst diskret platziert werden.
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Es kommt einem bald so vor als hätte man Ähnliches schon einmal erlebt. Nur in einem anderen Metier. Was früher Tante Emma im Lebensmitteleinzelhandel war ist heute der Schnellimbiß um die Ecke. Haben wir auch hier einen Verdrängungswettbewerb der Großen Systemgastronomen gegen den kleinen Imbissbetreiber vor uns? Wenn man einmal in die USA hinüberschaut, so bekommt man vielleicht einen kleinen Eindruck , wohin eine Entwicklung unter Umständen gehen kann. Dort findet man an den Hauptstraßen im Abstand von nur wenigen hundert Metern aufgereiht die Filialen der Großen, Tacco Bell, Kentucky Fried Chicken, Mc Donalds, Burger King, Pizza Hut, Subway,… um nur einige zu nennen. Kaum zu glauben, daß da noch einzelne Restaurants im Fast food Bereich Platz beziehungsweise Kunden finden. Aber man darf sich nicht täuschen lassen, denn gegessen wird immer und der Markt im Fast food Bereich ist gigantisch. Auch in Deutschland rücken die Franchiseketten vor. Konnte man vor 20 Jahren allenfalls in den Großen Metropolen wie Hamburg, München, Köln, Berlin, usw. eine Mc Donalds Filiale finden so stellt man heute fest, daß auch hier die Verbreitung bis in die kleineren Städte fast abgeschlossen ist. Wie in Amerika bereits erfolgt kann man auch hier beobachten, daß die lieben Mitbewerber auf dem Fuße folgen. Häufig lassen sie sich sogar in unmittelbarer Nähe nieder. Dies ist kein Zufall, denn wie bei allen Immobilien ist auch im Gastgewerbe die Lage entscheidend. Bevor ein Großes Unternehmen eine Filiale eröffnet sind aufwändige Marktanalysen vorgenommen worden. Somit ist der Standort den ein Großer wählt sicher auch ein Magnet für alle folgenden Unternehmen. Das hat natürlich auf die bestehende Gastronomie spürbare Auswirkungen. Denn gegessen wird zwar immer, aber der Kuchen bleibt immer gleich groß. Es unterscheidet sich lediglich wie groß das Stück ist, das der Gastronom abbekommt. So heißt es hier wehrte den Anfängen. Auch die Großen kochen nur mit Wasser und haben mit Schwächen wie begrenztem Angebot, nicht so flexiblen Speisenkarten, häufig wechselnden Mitarbeitern u. ä. zu kämpfen. Das kann für den kleinen Gastronomiebetrieb die sportliche Herausforderung darstellen. Wenn man hier die Karten richtig spielt macht man aus der Not eine Tugend. -Hier kocht der Chef selber- ist nach wie vor eine gute Empfehlung. Denn wer gibt sich mehr Mühe seine Gäste zufrieden zu stellen als der Unternehmer selbst? Stammpersonal und hohe Kundenbindung sind weitere Vorteile, die ein kleines Gasthaus zu bieten hat. Jetzt heißt es nur noch auf Zack zu sein was Qualität, Sauberkeit und Kundenorientierte Speisenangebote betrifft und schon kann man den Magnetismus und die hohe Besucherzahl der Großen für sein kleines Unternehmen gewinnbringend nutzen. Denn der Gast mag ja gerne zu den bekannten Systemgastronomen gehen, jedoch eine gute Alternative im Preis Leistungsverhältnis, der etwas andere Geschmackskick und die individuelle Bedienung locken manchen Gast ein Häuschen weiter. Somit sollte man den bekannten Großen in der Nachbarschaft nicht unbedingt fürchten, sondern einfach überlegen wie man den Bekanntheitsgrad auf sein Unternehmen übergreifen lassen kann. Denn auch kleine Fleischer, Gemüsehändler oder Fischhändler hat heute regen Zulauf. Die gestiegenen Wünsche des Verbrauchers nach mehr Qualität und Produktsicherheit ist hier der Motor.



